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Arch Enemy - Biographie
Arch Enemy werden 1996 ins Leben gerufen und zwar von keinem Geringerem als Michael Amott, der schon zuvor als Gitarrist von Carcass so etwas wie Grindcore Geschichte geschrieben hat. Dass er sich auf diesen Stil nicht limitieren lassen will, beweist er anschließend bei der Stoner Doom Band Spiritual Beggars. Zusammen mit seinem Bruder Christopher (g), Drummer Daniel Erlandsson, der auch schon bei In Flames den Takt angab, und Sänger Johan Liiva, der genau wie Michael zuvor schon bei Carnage mitzockte, ruft er 1996 Arch Enemy ins Leben und wandert, unterstützt von Basser Sharlee D'Angelo (Mercyful Fate), ins Studio, ohne zuvor auch nur ein einziges Demo an eine Plattenfirma verschickt zu haben.
"Black Earth" entsteht in Zusammenarbeit mit Produzent Frederik Nordström, der Acts wie Dimmu Borgir, In Flames, oder At The Gates zu amtlichen Sounds verholfen hat. Obwohl die Grundstimmund von Arch Enemy eindeutig im Death Metal liegt, sind es die ausgefeilten Melodien und die zweistimmigen Gitarrenläufe, die den Sound schon von Anfang an bestimmen. Der gute Eindruck, den "Black Earth" macht, kann "Stigmata" wiederholen. Wieder ist es die Kooperation von Frederik und Michael, die produktionstechnisch keine Wünsche offen lässt, musikalisch lassen die beiden Amott Brüder eh nichts anbrennen. In Japan schon mit ihrem Erstwerk verehrt, lassen es sich Century Media nicht nehmen, die Band unter ihre Fittiche zu nehmen und "Stigmata" zu lizenzieren.
Auch das ein Jahr später nachgeschobene "Burning Bridges"-Album erfüllt wieder alle Erwartungen und zeigt die musikalischen Fähigkeiten und vor allem das Zusammenspiel der einzelnen Musiker deutlich ausgereifter. Es folgen ausgeprägte Touren durch Europa, Japan und die USA, wobei vor allem in Japan jedes Konzert ein Erfolg ist. Somit folgt im selben Jahr "Burning Japan Live". Dass sich die Wege von Sänger Johan und Arch Enemy danach trennen, kommt für viele überraschend. Noch viel überraschender jedoch kommt die Entscheidung über die Nachfolge von Johan. Mit Sängerin Angela Gossow, einer aus Köln stammenden jungen Frau, die bisher bei Asmodina und Mistress hinterm Micro stand, wird der Gesangsposten an jemanden vergeben, der nicht nur durch attraktives Äußeres, sondern auch durch eine verdammt ausdrucksstarke Stimme überzeugen kann. Den Mix des Albums legt man in die Hände von Andy Sneap (Testament, Nevermore oder Kreator).
Im März 2002 kommen nach Japanern und Amis endlich auch die deutschen Fans in den Genuss der neuen "Wages Of Sin". Teil zwei der Doppel-CD bietet neben drei Coverversionen von Judas Priest, Iron Maiden und Europe vier Songs, die bisher nur als Japan Export erhältlich waren. Auf dem Live-Sektor muss Deutschland aber zurückstecken, denn die Band tourt zunächst nur mit Opeth durch Großbritannien und geht nach ein paar Festivalauftritten mit Nile und Hate Eternal in die US of A um dort sechs Wochen durch die Lande zu ziehen. Das klappt so gut, dass sie zwei Monate später als Headliner mit God Forbid und Sworn Enemy dorthin zurückkehren und ebenfalls mächtig absahnen.
Bis Anfang 2003 touren sie weiterhin kreuz und quer über den Planeten und machen sich anschließend mit Andy Sneap schon wieder an die Arbeiten zu "Anthems Of Rebellion". Die einzelnen Keyboardpassagen auf dem Album spielt Michaels alter Kumpel Per Wiberg (Spiritual Beggars) ein und Chris Amott steuert ein paar klare Gesangslinien bei. Schon bevor die Scheibe Ende August erscheint, spielen die Dame und die Herren wieder auf diversen Festivals und haben auch schon eine Tour als Support für Nevermore im Herbst durch Europa bestätigt. Der Erstpressung der CD wird eine Gratis-CD mit speziellen Livetracks der "Wages Of Sin"-Tour sowie 5.1 Surround-Mixen von Songs des neuen Albums beiliegen.
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