Partys
 Termine
 Photos
 Lexikon
     - Heavy Metal History
     - Die Wurzeln
     - Die Geburtsstunde
     - The Golden 80s
     - Death Is Just...
     - Crossover Is The Real
     - Grunge
     - Ist der Metal tot?
     - The Hammer Will Fall
     - German Rocks!
     - Is This Nu?
     - Right Now!
     - Gothic Metal
     - Christen Metal
     - Metalcore
 Gästebuch
 Links
 ToxicWorld

0-9 A B C D E F G H I J K L M
Alle N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 G  
 
Grönemeyer, Herbert - Biographie

Vor seinen ersten Plattenerfolgen arbeitet er als musikalischer Leiter des Schauspielhauses Bochum und als Filmschauspieler - unter anderem im Welterfolg "Das Boot". In dieser Rolle kennen ihn die meisten Deutschen, oder dank seines Welterfolges "Männer" aus dem Album "Bochum" (1984). Seitdem gilt er als begabter Rocksänger mit Reibeisenstimme und leichtem Hang zu stilisiertem Selbstmitleid. Unter Deutschlands Rockstars ist er mit über zehn Millionen verkaufter CDs einer der erfolgreichsten und vielseitigsten.

Für seine Alben hat Herbert Grönemeyer in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 25 mal Platin erhalten. Dementsprechend besuchten seine Konzerte weit über drei Millionen Fans. Außerdem bestreitet er die zwei größten Konzerte, die je ein deutscher Rockmusiker gespielt hat: Wiener Praterstadion mit 50.000 und Berlin-Ahrensfelde (1991) mit 100.000 Zuschauern. Größeres Aufsehen erregt er ebenfalls, als er 1994 als erster nicht englisch singender Musiker eingeladen wird, bei "MTV Unplugged" aufzutreten. Die Aufzeichnung findet in den Potsdamer Babelsberg Studios statt.

Im April 1998 erscheint Grönemeyers neuntes Studio-Album "Bleibt alles anders". Die im Anschluss an die Veröffentlichung geplante Tour fällt jedoch privaten Schicksalsschlägen zum Opfer. Wenige Tage nach dem Tod des Bruders Wilhelm im November 1998 verliert Herbert Grönemeyer seine Frau Anna. Die beiden kannten sich seit 20 Jahren, waren seit 1993 verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder. Anna Grönemeyer hatte Brustkrebs und war mehrere Jahre in Behandlung.

Im Frühjahr 1999 holt Grönemeyer die "Bleibt alles anders"-Tour nach und stellt damit fast 600.000 Fans zufrieden. Abgesehen von seinem Engagement für die Neuveröffentlichung der Neu!-Platten hält er sich seitdem eher zurück. Privat hält er sich überwiegend in England auf, das kommt offenbar dem Überblick zu Gute, was folgender Ausschnitt aus einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung belegen mag:

"Eine Individualisierung der deutschen Gesellschaft ist unglaublich kompliziert, weil wir alle diese germanische Unterwürfigkeits- und Gehorsamkeitsattitüde in uns haben. Ich auch. Deswegen muss man eigentlich daran arbeiten, dass dieses Land zerrissen bleibt. Deutschland ist ein Land der Mitte. Uns darf nicht allein interessieren, was die Amerikaner wollen. Amerika ist für uns kein Vorbild. Muss es auch gar nicht sein. Es kann ein wunderbarer Freund sein, der in Übersee lebt. Wie der spaßige, entspannte, freiheitsliebende Onkel aus Amerika. Uns muss interessieren, was Europa will. Gesamteuropa kann nur bestehen und ein faszinierendes Gebilde bleiben, wenn es kapiert, dass auch der Osten eine Menge zu erzählen hat."

Im August 2002 erscheint mit "Mensch" das Comeback. Es wird ein sensationeller Verkaufserfolg: Fünffach Platin, Platz eins der deutschen Charts für Single und Album. Grönemeyer sagt zu der Entstehung der Platte, die in seinem Studio in London aufgenommen wird, dass er sehr zögerlich, langsam und traurig begonnen habe, wieder Songs zu schreiben. Er beschreibt das Liederschreiben nach dem Tod seiner Frau als den Versuch, nach einem Unfall wieder laufen zu lernen. Auf die Frage, ob die Platte auch fröhliche Songs beinhaltet, antwortet Grönemeyer in einem Interview: "Unbeschwert in dem Sinne werd ich so wohl nicht mehr werden, aber es ist eine optimistische Platte."

Kurz nach der Fertigstellung von "Mensch" holt der in Berlin inszenierende, amerikanische Theaterregisseur Robert Wilson Herbert Grönemeyer zurück ans Theater. Grönemeyer vertont die Geschichte der Königskinder Lena (Prinzessin von Pipi) und Leonce (Prinz von Popo). Die sarkastische Georg Büchner-Komödie feiert am 1. Mai 2003 Premiere am Berliner Ensemble und jagt, auch aufgrund der Grönemeyerschen Vertonung, von Erfolg zu Erfolg.

Zwei Jahre nach der Theaterpremiere erscheint "Leonce & Lena" als Hörerlebnis für zuhause. Gemeinsam mit der Theaterband "Büchners Erben" eingespielt, versucht Herbert Grönemeyer "einen Film fürs Ohr zu machen". Mit Zwischentexten angereichert serviert er einen bunten Mix aus Walzer, Zirkuskapellenklängen, Blue Notes, schummrigen Jazzgedudel und lateinischem Kanon. CD 1 enthält die Hörspielfassung, CD 2 ausschließlich die musikalischen Beiträge.
Neu 5
 Iron Maiden - Bio...
 Iommi, Tony - Bio...
 Hopesfall - Biogr...
 HIM - Biographie
 Hendrix, Jimi - B...
Top 20
 Alleinunterhalter
 Akzidenz
 Akkord
 Alternative Rock/...
 A Cappella
 Musik
 Alternative Musik
 Amiga-Computer
 Zeitsignatur
 Hardcore (HC)
 ToxicWorld
 Headbangen
 Metal
 Moshen
 Death Metal
 Speed Metal
 Nu Metal
 New Metal
 Hopesfall - Biogr...
 Hendrix, Jimi - B...