Partys
 Termine
 Photos
 Lexikon
     - Heavy Metal History
     - Die Wurzeln
     - Die Geburtsstunde
     - The Golden 80s
     - Death Is Just...
     - Crossover Is The Real
     - Grunge
     - Ist der Metal tot?
     - The Hammer Will Fall
     - German Rocks!
     - Is This Nu?
     - Right Now!
     - Gothic Metal
     - Christen Metal
     - Metalcore
 Gästebuch
 Links
 ToxicWorld

0-9 A B C D E F G H I J K L M
Alle N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 G  
 
Grohl, Dave - Biographie

Kaum ein Musiker ist seit den Neunzigern in der Alternative-Szene derart umtriebig und dabei noch so erfolgreich wie Dave Grohl. Er versteift sich nicht auf ein Instrument, sondern benutzt die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten, um seine vielfältigen Talente, sei es an der Gitarre, am Schlagzeug oder am Mikro zum Vorschein kommen zu lassen.

Natürlich gründet sich sein Ruhm hauptsächlich auf die Tatsache, dass er dereinst der Schlagzeuger der dollsten Alternative-Combo war, die das Antlitz der Erde je gesehen hat; so zumindest die Meinung der Nirvana-Devotees. Abgesehen davon, dass die halbe Welt schon einen Song gehört haben muss, auf dem Dave irgendein Instrument spielt oder singt, ein Händchen für den richtigen Ton oder Takt kann ihm keiner absprechen. Er mag vielleicht nicht der beste Schlagzeuger, Gitarrist, Sänger des Planeten sein, aber was er anpackt, macht er mit Leidenschaft.

Dave Grohl kommt am 14. Januar 1969 zur Welt und wächst in Springfield, einem kleinen Vorort von Washington D.C. auf. Als kleiner Schlagzeug-Pups trommelt er auf allem Möglichen herum, was sich gerade in seiner Nähe befindet. Seine musikalische Sozialisation erfährt er durch einen Plattenspieler, den seine Mutter, eine Lehrerein, aus der Schule mitbringt. Diesen malträtiert er mit Led Zeppelin, Kiss, Motörhead, Black Flag Venom, Voivod, King Diamond und anderen Metal-Heroen der ausgehenden Siebziger und beginnenden Achtziger.

Zu Highschool-Zeiten spielt er in einigen Bands. Freak Baby, Mission Impossible und Drain Bamage heißen diese beispielsweise, die Namen mögen es suggerieren: aus ihnen wurde nix. Etwas bekannter dürfte da schon die Formation Scream sein, bei denen Grohl als 18-Jähriger die Chance erhält, die Felle zu bearbeiten. Auf den beiden Scream-Scheiben "No More Censorship" und "Fumble" sind seine ersten Gehversuche auf Tonträger zu bewundern. 1990 steigt er jedoch aus, um sich einer Combo anzuschließen, die bis dato nur durch eine wenig beachtete Scheibe ("Bleach") in Erscheinung getreten ist. Der Rest ist Geschichte.

Als das Ende von Nirvana abzusehen ist, und Kurt Cobain sich tatsächlich 1994 selbst subtrahiert, ist es Dave Grohl, der es im Gegensatz zu Kris Novoselic schafft, aus dem übermächtigen Schatten der Grunge-Kings heraus zu treten. Bereits ein Jahr danach ist er mit seiner neuen Band Foo Fighters am Start. Er wechselt vom Schlagzeug ans Mikro und spielt auch noch Gitarre. Kritiker, die bereits prophezeien, dass den Foos ein kurzes Leben beschieden sei, müssen ihre Vorhersagen revidieren. Die Foo Fighters avancieren zur Top-Sellern, die auch große Festivals headlinen.

Der Tausendsassa Grohl geht jedoch auch abseits der Foo Fighters seine eigenen Wege. So ist er zum Beispiel genauso auf David Bowies "Heathen" zu hören, wie auch auf Scheiben der Earthlings und der Comebackscheibe der Bangles.

Etwas mehr engagiert ist er bei "Songs For The Deaf" der Queens Of The Stone Age, mit denen er auch einige Dates der sich an die Platte anschließende Tour spielt. Sein kraftvolles Drumming passt zu jener Monsterscheibe wie der bekannte Arsch auf die Pfanne. Seinen alten Heroes von Killing Joke hilft er bei deren selbstbetitelten 2003er Scheibe aus.

Das Ehren seiner Vorbilder findet 2004 mit dem Projekt Probot seinen vorläufigen krönenden Abschluss. Insgesamt elf Tracks hat er seinen Teen-Idolen auf den Leib geschneidert. Dabei musste er nicht lange bitten und betteln. Von Lemmy über Max Cavalera bis hin zu Snake haben alle gerne ihre Vocals beigesteuert. Kurz nachdem die von allen Seiten hochgelobte Scheibe in den Läden steht, ist auch schon die nächste Kollabo am Start. Dreizehn Jahre nach "Nevermind" kommt es wieder zu einer Zusammenarbeit mit Butch Vig. Für Garbage klopft Grohl auf dem Track "Bad Boyfriend" das Schlagzeug. Kurioser Weise finden diese Sessions just in jenem Studio statt, in dem Nirvana einst "Nevermind" einspielten.

2005 dämmert dem Mann, dass er sich mit sämtlichen Nebenprojekten nicht länger aus seiner Verantwortung als Songwriter stehlen kann, und ruft seine Foo Fighters wieder zusammen. Gemeinsam nimmt die Band das Doppelalbum "In Your Honor" auf. Nie zuvor habe er sich "bei einer Produktion so sehr von meinen Gefühlen beeinflussen lassen", lässt Grohl in Interviews verlauten. Das Werk, das eine rockige und eine akustische Seite aufweist, repräsentiere mit den zwei unterschiedlichen Hälften "das Amerika von heute, denn unser Land hat, bei aller Härte, die es ausstrahlt, auch eine weiche, verletzliche Seite."
Neu 5
 Iron Maiden - Bio...
 Iommi, Tony - Bio...
 Hopesfall - Biogr...
 HIM - Biographie
 Hendrix, Jimi - B...
Top 20
 Alleinunterhalter
 Akzidenz
 Akkord
 Alternative Rock/...
 A Cappella
 Musik
 Alternative Musik
 Amiga-Computer
 Zeitsignatur
 Hardcore (HC)
 ToxicWorld
 Headbangen
 Metal
 Moshen
 Death Metal
 Speed Metal
 Nu Metal
 New Metal
 Hopesfall - Biogr...
 Hendrix, Jimi - B...