Partys
 Termine
 Photos
 Lexikon
     - Heavy Metal History
     - Die Wurzeln
     - Die Geburtsstunde
     - The Golden 80s
     - Death Is Just...
     - Crossover Is The Real
     - Grunge
     - Ist der Metal tot?
     - The Hammer Will Fall
     - German Rocks!
     - Is This Nu?
     - Right Now!
     - Gothic Metal
     - Christen Metal
     - Metalcore
 Gästebuch
 Links
 ToxicWorld

0-9 A B C D E F G H I J K L M
Alle N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 M  
 
MIDI

dt.: Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente

"Musical Instrument Digital Interface" (MIDI) ist ein Standard für die digitale Klangerzeugung. Er normt sowohl den MIDI-Port, eine serielle Schnittstelle, als auch die Übertragung von Audio-Daten zwischen MIDI-fähigen Geräten und die digitale Kodierung von Klangereignissen.

Über den MIDI-Port können Computer, Synthesizer, Sequenzer, Sampler, Mischpulte und digitale Musikinstrumente miteinander verbunden werden.

MIDI-Geräte können zur Erzeugung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Musik verwendet werden. Bis zu 16 Geräte können gleichzeitig zentral von einem Computer gesteuert werden. Zudem können zum Beispiel die Töne, die ein Sampler wiedergibt, auch auf der Tastatur eines Synthesizers abgerufen werden.

Der MIDI-Port, eine serielle Schnittstelle, ermöglicht eine Daten- Übertragungsgeschwindigkeit von 32.000 Bit pro Sekunde ( bps).

MIDI legt auch Standards für die Kodierung von Klangereignissen wie die Höhe eines Tons, seinen Anschlag (Pitch), seine Länge und seine Lautstärke sowie musikalische Attribute (wie z.B. vibrato, tremolo, glissando) fest.

Diese Sound-Charakteristika werden digital (als Byte; mit einer Breite von acht Bit) zwischen den MIDI-Geräten übertragen.

Zwischen den miteinander vernetzten Geräten werden zwei verschiedene Arten von MIDI-Daten ausgetauscht; nämlich Systemnachrichten, die zum Beispiel zur Synchronisation aller Geräte dienen, und Kanalnachrichten, die jeweils nur ein bestimmtes Gerät anweisen, zum Beispiel einen bestimmten Ton in einer bestimmten Lautstärke für eine bestimmte Dauer zu spielen.

Über MIDI-Befehle können mehrere Synthesizer orchestriert werden, die jeweils eine Stimme der Partitur spielen. MIDI eröffnet auch die Möglichkeit, die Töne, die ein Synthesizer generiert, auf der Tastatur eines anderen Synthesizers zu spielen.

Der MIDI-Standard wurde 1983 durch Hersteller von elektronischen Musikinstrumenten vereinbart. Der Atari ST, der 1985 auf den Markt kam, verfügte bereits serienmäßig über eine MIDI-Schnittstelle.

MIDI-Steckkarten für IBM-kompatible PCs und den Apple Macintosh kamen erst einige Jahre später auf den Markt. Dadurch wurde der Atari zunächst der unter MIDI-Anwendern beliebteste Rechner.

MIDI-Aufnahme bieten viel bessere Möglichkeiten zur Aufbereitung als ein konventioneller Mitschnitt analoger Musik. So kann man beispielsweise nachträglich den Rhythmus ändern, indem man die Zeitcodes in den MIDI-Nachrichten bearbeitet.

Darüber hinaus kann ein Werk am Computer mühelos zum Beispiel von B-Dur in D-Dur transponiert werden. MIDI-Dateien brauchen weniger Speicherplatz als digitale Audio-Daten in anderen Audio-Dateiformaten.
Neu 5
 Iron Maiden - Bio...
 Iommi, Tony - Bio...
 Hopesfall - Biogr...
 HIM - Biographie
 Hendrix, Jimi - B...
Top 20
 Alleinunterhalter
 Akzidenz
 Akkord
 A Cappella
 Alternative Rock/...
 Alternative Musik
 Zeitsignatur
 Musik
 Headbangen
 Amiga-Computer
 Metal
 Hardcore (HC)
 ToxicWorld
 Moshen
 Death Metal
 Speed Metal
 Nu Metal
 New Metal
 Toten Hosen ,Die
 US Death Metal