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HEAVY METAL HISTORY

I. Die Anfangstage des Rock'n'Roll

Will man den Ursprung des Heavy Metals erforschen, so muss man zwangsläufig bis zu dem Zeitpunkt zurückblicken, wo die elektrisch betriebenen Musikinstrumente ihren Einzug gehalten haben.

Das dürfte so Anfang der Zwanziger Jahre gewesen sein, als der Swing groß in Mode kam. Natürlich hat das mit der heutigen Form des Heavy Metal nichts mehr gemein, allerdings muss man bedenken, dass sich daraus der Rock'n'Roll entwickelt hat, der unumstritten
Pate für den Metal stand.

Jener Rock'n'Roll entwickelte sich aus verschiedenen Einflüssen von Swing, Blues und Jazz. Pioniere des R'n'R sind Menschen wie Chuck Berry, Bill Haley oder Fats Domino, die allesamt den (nicht nur damaligen) Nachteil hatten, dass sie von dunkler Hautfarbe waren.

Zur Begründung lässt sich nur folgendes Mutmaßen: die schwarze Bevölkerung in Amerika wollte sich die Unterdrückung der Weißen nicht mehr gefallen lassen, so wurde der Rock'n'Roll zur Musik der Befreiung und der Rebellion verstanden; nicht zuletzt wegen den - für damalige Verhältnisse - aggressiven Gitarren und Texten.
Chuck Berry
Mitte der Fünfziger Jahre wurde dann der Rock'n'Roll im weitesten Sinne gesellschaftsfähig. Auch die weiße Bevölkerung nahm Anteil an der lauten und aggressiven Art Musik zu machen. 
 Elvis Presley
Sicher gab es damals wie heute Menschen, die nichts damit anfangen konnten und den Rock'n'Roll als Teufelswerk und den Untergang der Jugend bezeichneten.

Komischerweise wurden in diesen Jahren nicht die Musiker angeprangert, sondern der Musikstil. Das kam einfach dadurch zustande, weil es nun mehr weiße Musiker gab, die ebenfalls den teuflischen Klängen verfallen waren. Little Richard, Jerry Lee Lewis und nicht zuletzt Elvis Presley prägten eine ganze Generation von amerikanischen Kids.
Ab den Sechzigern ging es dann Schlag auf Schlag. Bands wie THE BEATLES (1962),
THE ROLLING STONES (1964) oder THE WHO (1965) brachten ihre Debüt-Alben auf den Markt und präsentierten den Rock'n'Roll nicht nur musikalisch, sondern auch optisch sehr rebellisch. Das waren die Pilzköpfe der BEATLES ebenso wie das zerlegte Schlagzeug eines Keith Moon (THE WHO).

Zudem waren diese Bands außergewöhnlich laut, was ab sofort eine Art Leistungsmerkmal wurde.

Spätestens Mitte der 60er gab es dann keine musikalischen Konventionen mehr und so wurde JIMI HENDRIX verehrt wie
ein Gott, als er mit den Zähnen seine 6-saitige bearbeitete.

Andere wieder richteten sich an charismatischen Köpfen wie
Jim Morrison (THE DOORS) auf.
 Jimi Hendrix
 
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Letzte Aktualisierung: 27.10.10