|
|
 |
 | V. The Golden 80s Um die Sucht der Maniacs nach neuem Material zu stillen, gründeten sich ab etwa 1983 diverse Fanzines (u.a. die Vorläufer des "Rock Hard" von den Herren Stratmann und Kühnemund) und es baute sich so eine erste kleine Medienlandschaft auf.
|
Doch auch das Tapetrading war in diesen Tagen in seiner Blüte. Heute ist es mittlerweile fast unvorstellbar, dass man Bands schon Jahre vor der ersten offiziellen Veröffentlichung durch diverse Demos und Live-Tapes kennt, so wie es bei Bands wie EXODUS z.B. der Fall war, die schon mehrere Tausend Tapes in Deutschland verscherbelt hatten und im Underground mächtig angesagt waren, bevor "Bonded By Blood" auch nur in die Nähe eines Plattenladens kam. |  |
Auch in den USA wurde dem Heavy Metal vermehrt Aufmerksamkeit zuteil, welche sich in neuen Kreativitätsschüben entlud. So wurden 1983 mit "Heavy Metal Maniac" von EXCITER, "Kill'em All" von METALLICA und "Show No Mercy" von SLAYER neue Geschwindigkeitsrekorde erreicht. Der Speed-Metal war geboren.
|
 | Während EXCITER ihrem Stil treu blieben, gründete sich mit METALLICA an der Spitze der sog. BayArea-Thrash, der Mitte der 80er Bands wie EXODUS, TESTAMENT, FORBIDDEN, DEATH ANGEL oder HEATHEN hervorbrachte, die allesamt mit Killer-Alben über den Teich schipperten. |
 | Bahnbrechend war hier natürlich "Reign In Blood".
Was die Totschläger in nur 29 Minuten runterholzten, war das schnellste, härteste, brutalste, was es bis dato gegeben hatte. |
Doch auch der Power Metal hatte seine Blüte erreicht und war innovativ wie selten. METAL CHURCH, CULPRIT, HEIR APPARENT, die progressiven QUEENSRYCHE und später SANCTUARY etablierten Seattle im positiven Sinne auf der Landkarte des Metal, während die Ostküste in OVERKILL und ANTHRAX ihre zugkräftigsten Pferde hatte. Überhaupt konnte man den Bands quasi anhören, woher sie kamen, ohne dass sie irgendwie ähnlich klangen.
|
Dies ist z.B. deutlich an den Texanern HELSTAR und WATCHTOWER zu erkennen, die Mitte der 80er mit sehr technischem und hocheigenständigen Metal faszinierten.
Weiter im Südosten - sprich Florida - waren es dann Acts wie SAVATAGE oder CRIMSON GLORY, welche die volle Aufmerksamkeit der Hörerschaft aus Europa bekamen. |  |
| Doch auch in Deutschland war der Boom groß und es drängten mehr und mehr Bands auf den Markt. Angeführt von ACCEPT und HELLOWEEN hatte sich der echte 'Teutonen-Stahl' mit Bands wie GRAVE DIGGER oder STEELER schnell etabliert. Doch auch der Thrash gebar Söhne in Deutschland, die auf immer noch klangvolle Namen wie KREATOR, SODOM oder DESTRUCTION hören. |
|
| |
|
|
| |
| Letzte Aktualisierung: 27.07.10 |
|
|